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Wie so oft, kommt es im Leben anders als gedacht. So auch bei den drei Protagonisten des Films Inside Iran. Jeder von ihnen hat seine eigene Geschichte, die sie mehr oder weniger mit dem Iran verbindet. Doch alle haben sie Fragen. Ganz unterschiedliche Fragen an Land, Leute und an sich selbst. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach den passenden Antworten. Ihr Weg führt sie zunächst hoch hinauf, hinauf auf den höchsten Berg Persiens.

Aus Bayern, ihrer Heimat, waren sie zu Dritt aufgebrochen mit dem Ziel Orient, Iran. Mit ganz unterschiedlichen Beweggründen im Gepäck, einte sie die gemeinsame Mission der Selbstfindung. Mit an Bord war Puria Ravahi, der, wie er selbst sagt, „bayerischste Perser der Welt“. Im Iran geboren, ist der heute anerkannte Filmemacher auf der Suche nach seinen Wurzeln. Begleitet wurde Puria von Andreas Jacobsen. Der Fotograf möchte den Iran mit offener Linse und offenem Geist erfahren. Die Zeitgeschichte zwischen der glorreichen Vergangenheit im Königreich Alexander des Großen und den jüngsten Schreckensberichten spüren und festhalten. Der Dritte im Bunde Thomas „Butchy“ Buttchereit will ein furioses Comeback feiern und seinem Lebenswandel der letzten Jahre den Rücken kehren. Ursprünglich war Butchy Sportler und Abenteurer durch und durch, bis sich seine Prioritäten in Richtung Familie und Beruf verschoben. Nun plant er einen sportlichen Neuanfang am Damavand. Zusammen sind sie Inside Iran.

Die Besteigung des Damavand, mit 5.671 Meter höchster Berg Persiens, stellte die drei vor eine große Herausforderung, physisch wie psychisch. Zunächst sollte akribische Akklimatisierung auf dem Programm stehen. Doch als das Wetterfenster immer kleiner Wurde, setzten sie alles auf eine Karte. Trotz Probleme in der Höhe und dem miserablen Wetter am Gipfelanstieg bissen sie durch. Eiserner Wille und ihre Mission stets vor Augen, erklommen sie nicht nur gemeinsam den Damavand, sondern setzten den Startschuss zum Abenteuer Iran. Auch für Butchy, den einstigen Extremsportler, war es freilich ein Akt des körperlichen Leidens, doch vielmehr kam der Gipfelerfolg einem mentalen Reset gleich. Zurückzukehren zu eigener Stärke, ursprünglichem Tatendrang und einstiger Abenteuerlust konnte Butchy sein Mountopia bereits zu Beginn umsetzen.

Mit dem Gipfelglück in der Tasche war es nun für Puria an der Zeit seine persische Lebenslinie zu erkunden, der eigentliche Grund seiner Reise. In Teheran, seinem Geburtsort, trafen die drei auf Wahed Ravahi, Purias Vater. „Die islamische Revolution überrollte uns und wir mussten fliehen“, erzählt Wahed. Seit 1980 lebt die Familie nun in Rosenheim im Süden Deutschlands, der Heimat der Mutter Purias. Zurück in Teheran waren sie jetzt auf der Suche nach ihrem einstigen Haus. Nach stundenlanger Suche standen sie davor, Wahed war sich sicher. Und es kam noch besser. Die früheren Nachbarn, sie lebten noch an Ort und Stelle. In Erinnerungen schwelgend saßen kurz darauf alle im Kreis bei starkem Tee und zuckersüßem Gebäck bis sie sich ein Herz fassten und an der Türe der früheren Ravahi-Wohnung klingelten. Natürlich zeigten auch die neuen Mieter vollstes Verständnis für Puria und seinen Vater. Das ist wahre persische Gastfreundschaft.

Asketisch bewegen wir uns dicht hintereinander gedrängt durch den Sturm. White-out. Ohne Zeit- und Raumgefühl folgen wir der direkten Linie nach oben. „Ist das der richtige Weg zu unseren Antworten? Lohnt sich die Qual?“ Schießen die Gedanken durch den Kopf. „Ruhe jetzt! Zähne zusammen beißen und durchhalten. Aufgeben kommt nicht in Frage. Dafür haben wir zu viele Fragen an den Iran und an den Damavand.“

Die Mission

Tour | 20.09.2017 | von Puria Ravahi

Drei Menschen, drei Geschichten, ein Mountopia.

Die islamische Revolution überrollte uns und wir mussten fliehen.

So war Butchys Comeback in eine sportbestimmte Zukunft mit dem Bezwingen des Damavand besiegelt worden. Puria konnte gemeinsam mit seinem Vater zurückkehren in seine einstige Heimat. Und Andreas? Er fand seine Antworten im Dabeisein. Im Zusammensein mit Puria und Butchy hielt er die Momente fest, auf Fotos, die keiner Erklärung benötigen. In Situationen, die intimer nicht sein könnten. Puria, Butchy und Andreas – gemeinsam waren sie Inside Iran.

Inside Iran

Inside Iran