Freeride-Film “Press Play” – Ein Gespräch mit den Athleten

Freeride-Film “Press Play” – Ein Gespräch mit den Athleten

Powder und Big-Mountain-Lines in Montana und Wyoming – im Kurzfilm “Press Play“ liefert die Crew rund um Isaac Freeland, Riis Wilbrecht und Saywer Thomas rohe, echte Freeski-Action. Wir haben mit den beiden DYNAFIT-Athleten und Protagonisten Isaac und Riis gesprochen, um mehr über ihre persönlichen Eindrücke zum Film zu erfahren.

Die Vision von Press Play

Wie würdet ihr den Film in drei Worten beschreiben und welche Stimmung wolltet ihr einfangen? 

Riis: Simple, Good Time. Der Film zeigt Skifahren, Freunde und Spaß, ohne Drama – Non-stop-Action, Big Mountain und Free Touring, ganz nach Isaacs „Go-Go-Go“-Mentalität.

Isaac: Deep, Dreamy, Highlights. Ich wollte eine träumerische, fast nostalgische Atmosphäre einfangen: Übergang zum Winter, tief verschneite Hänge, coole Lines und Abenteuer mit Freunden.
 

Erinnert ihr euch an einen Moment, der das Projekt zusammenfasst? 

Riis: Da war dieser eine stürmische Tag in Cooke City. Wir haben uns zuerst verirrt, aber dann den Tag im besten Schnee genossen. Der Mix aus Chaos und Spaß beschreibt den Film sehr gut.

Isaac: Ich erinnere mich noch sehr gut an diesen einen Tag in der Absaroka Range in den Rockies. Die Schneeverhältnisse waren nicht gerade ideal und wir waren uns unsicher, ob wir überhaupt Filmen sollten. Am Ende haben wir aber eine großartige Line gefunden und uns getraut, etwas Neues auszuprobieren.

Die Athleten – Wurzeln, Berge und Mindset

Wie seid ihr zum Skifahren bzw. zum Freeriden gekommen und welche Berge haben euch geprägt? 

Riis: Ich stand mit 2 Jahren zum ersten Mal auf Ski. Parallel zum Leistungssport im Nordic-Rennteam haben ich dann an den Wochenenden mit dem Freeriden angefangen. Die großen Gebirge mit ihren spektakulären Lines hatten auf mich schon früh eine besondere Anziehungskraft. Die Tetons in Wyoming sind meine Hausberge und für mich das mit Abstand beste Backcountry-Skigebiet der Welt.

Isaac: Ich habe erst mit 8 Jahren mit dem Skifahren angefangen. Zum Freeriden bin ich dann mit 17 gekommen, als wir umgezogen sind. Mein Hausberg war der Snow Summit in Kalifornien, später dann das Sugar Bowl Resort in der Nähe des Lake Tahoe. Diese beiden Gebiete haben mich und mein Ski-Skills am meisten geprägt. 

Gibt es ein Motto oder Zitat, das euch beim Skifahren inspiriert – und wie inspiriert ihr euch gegenseitig? 

Riis: Ein Motto, das für mich passt: Man lernt, teilt Erfahrung und bleibt dran – genau wie beim Skifahren. Mit Freunden wie Isaac und Sawyer entstehen aus entspannten Tagen schnell aufregende Momente.

Isaac: Hoji sagte mal: „If you’re not scared, it won’t make the movie“ – Angst und Respekt gehören beim Freeriden einfach dazu. Riis’ Energie ist ansteckend; selbst an kalten Tagen lässt man sich von einer guten Line und der Crew mitreißen.

Hinter den Kulissen: Herausforderungen und Team

Was waren die größten Herausforderungen beim Filmen? 

Riis: Beim Filmen lief nicht immer alles reibungslos, aber genau das ist auch das Spannende: Man wächst an der Aufgabe und lernt, Balance, Ausdauer und mentale Stärke zu entwickeln.

Isaac: Die größte Herausforderung war das perfekte Timing von Wetter, Schnee und Licht – denn erst wenn alles zusammenspielt, entstehen ikonische Momente. Die Rahmenbedingungen sind vielleicht nicht immer ideal, aber es kommt drauf an, was man daraus macht. Und manchmal gehört eben auch dazu, dass man die eigene Komfortzone verlässt. 

Wie hat die Zusammenarbeit im Team funktioniert? Wie groß war die Crew hinter den Kulissen? 

Riis: Die Crew ist von Ort zu Ort unterschiedlich. Wir arbeiten mit einer kleinen Kern-Crew zusammen, mit der wir komplett eingespielt sind. Gerade im Backcountry ist es enorm wichtig, dass man die richtigen Leute hat, denen man vertraut und mit denen man die richtigen Entscheidungen trifft. Vor Ort holen wir uns dann zusätzlichen Support durch lokale Teams, um die großen, bildgewaltigen Szenen einzufangen. Diese Mischung funktioniert für uns sehr gut.

Ausrüstungs-Talk: Darauf setzen Isaac und Riis

Mit welchem Setup wart ihr im Film unterwegs – und was ist euer Lieblingsprodukt von DYNAFIT? 

Riis: Ich bin den Film über mit den Tigard 107 Ski, der ST 14 Bindung und dem Radical Pro Boot gefahren – für mich das ultimative Setup, weil es lange, effiziente Aufstiege mit starker Downhill-Performance verbindet. Der Radical Pro bleibt mein absoluter Favorit: leicht und bequem im Uphill, dabei im Downhill perfekt ausbalanciert zwischen Flex und Steifigkeit.

Isaac: Ich war mit der gesamten Tigard Linie im Film unterwegs und habe sie an langen, technischen Bergtagen mit den leichteren Radical- und Ridge-Produkten kombiniert. Mein Lieblingsprodukt ist der Tigard Boot – dank 130er Flex, 4-Schnallen-Konstruktion und der idealen Mischung aus Abfahrtsleistung und Gehkomfort für mich der vielseitigste Schuh im Line-Up.

Press Play für Deinen Winter!

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