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RACE | 14.04.2018 | Dennis Forte

Patrouille des Glaciers – der weltweit größte Wettkampf im Skibergsteigen

Wir, das sind zwei Patrouillen á drei Personen - eine Frauen- und eine Männerpatrouille, eine Patrouille aus professionellen Skibergsteigerinnen, Eine aus ambitionierten Hobbysportlern. Eine Patrouille kämpft um einen Platz auf dem Treppchen, bei der Anderen geht es ums Ankommen. Doch was bedeutet die PDG für jeden einzelnen für uns?

Der härteste Teamwettkampf der Welt!

Eines steht fest, die Patrouille des Glaciers, kurz PDG, ist etwas ganz besonderes. Für ambitionierte Skibergsteiger gehört es fast schon zum guten Ton einmal im Leben daran teilgenommen zu haben. Die Strecke führt über die weltbekannte „Haute Route“ von Zermatt nach Verbier über 53 Kilometer und 4.000 Höhenmeter. Die Länge der Strecke, das hochalpine Gelände sowie der geschichtliche Hintergrund trägt zum Mythos PDG maßgeblich bei.


Die PDG fand im April 1943 als Leistungswettkampf für Schweizer Militär-Patrouillen zum ersten Mal statt. Im Jahr 1949 kam es währen des Wettkampfes zu einem tödlichen Unglück worauf das damalige Eidgenössische Militärdepartement die weitere Durchführung untersagte. Doch die PDG wurde nie ganz vergessen. Unter nicht offizieller Hand wurde der Mythos mehr als 30 Jahre lang in den Tälern des Unterwallis weitergetragen bis es 1983 soweit war - die Wiederaufnahme der PDG war perfekt. Seither ist sie aus dem Wettkampfkalender des Skibergsteigens nicht mehr wegzudenken. Alle zwei Jahre messen sich die besten Athleten auf der Strecke vom Zermatt nach Verbier. Doch was bewegt uns dazu an der PDG 2018 teilzunehmen?

Danach gibt es keine Grenze mehr!

Dennis Forte – Online Marketing Dynafit

„Eigentlich bin ich kein klassischer Skibergsteiger. Ich komme aus dem alpinen Rennlauf und war in den Jahren danach fast ausschließlich auf Freeride-Skiern unterwegs. Zur Vorbereitung auf die PDG habe ich mit dem Sellaronda Skimarathon meinen ersten Skitourenwettkampf bestritten. Das Reizvolle an der PDG ist für mich die Verbindung eines Teamwettkampfes in alpinem Gelände über die brutale Distanz von 53 Kilometern und 4.000 Höhenmetern. Danach gibt es keine Grenze mehr!“

PDG – mein zweites Skitourenrennen

Herbert Steinmaßl – Dynafit Brand Representative

Bernhard  von Toll - Commercial Manager Silva

"Meine bergsportliche Leidenschaft im Winter konzentriert sich seit vielen Jahren ganz auf landschaftlich und skifahrerisch interessante Touren. Eine Durchquerung der Walliser Alpen gehört da auf jeden Fall dazu. Als ich jedoch vor ein paar Jahren das erste Mal von der PDG hörte, waren die Anforderungen in Bezug auf Länge und Höhenmeter für mich unvorstellbar. Es ist toll zu beobachten , dass durch gezieltes Training, leichteres Material und gegenseitige Motivation in der Gruppe diese Herausforderung nun nach und nach greifbar und zum großen Ziel für die diesjährige Skitourensaison geworden ist."

Ein MUSS für jeden Skibergsteiger.

Johanna Erhart – Dynafit Athlete

"Vor zwei Jahren war ich mit dabei als Betreuerin. Das Rennen wurde zwar leider abgesagt, aber ich wusste schon damals, dass ich heuer mit dabei sein möchte. Die PDG ist ein MUSS für jeden Skibergsteiger und ich freue mich riesig auf diese Herausforderung. Die Challenge liegt in der Länge und der Höhe des Rennens. Darauf werden wir uns super vorbereiten. Wir wollen ohne Verletzungen durchkommen, unser Bestes geben und danach schauen was dabei herauskommt!"

Gestartet wird mitten in der Nacht! Auf die Plätze, fertig, los…gedrängt stürmen die Athleten durch den Startbogen und verschwinden nach einigen Metern in der Dunkelheit. Was sich in diesen Sekunden abspielt und wie es sich anfühlt können wir nur erahnen, denn für uns ist es das erste Mal. Das erste Mal PDG.

"Ich will mit unserem Team die einzigartige Atmosphäre der PDG erleben. Mein Ziel ist es gesund und verletzungsfrei in Verbier anzukommen. Die Herausforderung für mich liegt in der Distanz und der Höhe des Rennens…reizt mich sehr. Als Vorbereitung war ich so oft es Familie und Arbeit zu ließen mit den Tourenski in den heimischen Berchtesgadener Bergen unterwegs und habe mein erstes Skitouren-Rennen, den Sellaronda Skimarathon, bestritten. Jetzt freue ich mich riesig auf diese Aufgabe und hoffe, dass wir diese gemeinsam Meistern werden."

Teamwork wird über Sieg oder Niederlage entscheiden.

Malene Haukøy – Dynafit Athlete

"In der Szene der Skibergsteiger wird sehr viel über die PDG gesprochen. Sie ist einfach eine der größten Veranstaltungen in diesem Bereich. Für mich ist es die Kombination aus Teamwork, der extrem langen Strecke und der beeindruckenden Natur der Haute Route, das die PDG so reizvoll macht. Doch Teamwork ist der Punkt, der über Sieg oder Niederlage entscheiden wird. Es geht darum im Team zu funktionieren…und natürlich die Höhen und Tiefen zu teilen. Bei der PDG nehmen die besten Skimo-Athleten der Welt teil, die Konkurrenz ist entsprechend hart. Für mich ist es die ultimative Herausforderung in 2018."

Ein Rennen im Alpinen Hochgebirge ist nicht zu unterschätzen.

Veronika Mayerhofer – Dynafit Athletin

"Ich glaube die PDG ist ein Traum eines jeden Alpinisten! Es ist einer der ältesten und größten Rennen, in einer der schönsten Regionen und noch dazu ein Teamrennen, das den Reiz für mich noch größer macht. All diese Gründe sind meine Motivation diese lange und sicherlich harte Strecke in Angriff zu nehmen. Ich bin schon gespannt zu sehen, wo schon 1943 das Militär mit der Ausrüstung von damals und noch dazu zu Kriegszeiten die 53km lange Strecke zurücklegte. Obwohl wir, Johanna, Malene und ich im Eliteteam starten sehen wir die PDG mehr als gemeinsame Challenge, als einen Wettstreit um die schnellste Zeit. Ein Rennen im alpinen Hochgebirge ist nicht zu unterschätzen, man muss aufeinander achten und sich gegenseitig unterstützen. Deshalb freue ich mich am meisten auf das Bewältigen der Strecke selbst, auf den Teamspirit, die Landschaft und all die Challenges die auf uns zukommen werden."

Länge und Anzahl der Höhenmeter waren für mich zunächst unvorstellbar.