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Draußen ist es dunkel, nass und neblig. So fahren wir müde und schweigend, aber dennoch voller Vorfreude zum Sonnenaufgang oben am Gipfel, pünktlich um 4:00 Uhr los. Dankbar sind wir für die vom Ötztal Tourismus organisierten Geländewagen, spätestens als wir das Skigebiet erreichen und bei fünf Meter Sicht steinige Wasserläufe in hochalpinem Gelände durchqueren. 04:30 Uhr: Angekommen. Die letzten 300 Höhenmeter müssen wir zu Fuß gehen. Eisige Temperaturen, Nebel und die Feuchtigkeit halten uns davon ab. So entscheiden wir uns erstmal abzuwarten bis der Nebel vorüberzieht…eine Stunde, zwei Stunden. Wir sind glücklich über die umfangreichen Lunchpakete, die uns das Hotel Enzian vorbereitet hat. Drei Stunden. Wir packen uns in unsere warmen Daunenjacken und warten noch weitere 4 Stunden, bis sich der Nebel schließlich nach und nach auflöst. Es ist Mittag, bis wir endlich loslegen können. Doch am Ende des Tages wurden wir mit einem Wahnsinns-Ausblick bis zu den Dolomiten, mystischen Wolkenformationen und tollen Bildern belohnt.

Die Vorhersage war durchwachsen bis schlecht. Die Realität: noch schlechter. Motiviert und gestärkt von unserem ersten Frühstück dieser Tage im Hotel Enzian machen wir uns mit der Hohe Mut Bahn auf zum letzten Shooting-Tag. Oben an der Hohe Mut auf 2.670m angekommen, packen wir unsere Siebensachen und machen uns zu Fuß auf den Weg zur perfekten Stelle. Der Blick auf den Gletscher – spektakulär. Der Blick Richtung Rotmoostal – mindestens genauso schön. Die absolut perfekte Location für unser Segment Ultra. Nur drei Minuten später verschwindet alles im Nebel. Wir hoffen auf Besserung, doch leider vergebens. Wir finden Unterschlupf in einer der beliebtesten Hochzeitshütten der Region: die Hohe Mut Alm direkt neben der Seilbahn und harren aus bis es am Nachmittag etwas aufreißt. Wir nutzen das minimale Zeitfenster von 45 Minuten, um möglichst viele Bilder mit der Landschaft zu bekommen. Unsere Zeit ist um. Wieder ziehen Wolken und Nebel hoch vom Tal und wir brechen ab. Das Wetter in den Bergen uns nun mal unberechenbar.

Die Wettervorhersage top, die Stimmung gut, Team und Shuttles bereit zur Abfahrt: Wir erreichen unsere erste Location nach einer kurzen, holprigen Fahrt in einem 20 Jahre alten Defender bei Bilderbuchwetter. Und obwohl es noch recht früh ist und die Wiesen noch nass vom Tau, haben wir unerwartet angenehme Temperaturen. Zwischen Mittelstation Hohe Mut Bahn und Schönwieshütte erwartet uns ein traumhaftes Panorama – obwohl uns noch mindestens 600 Höhenmeter vom Gipfel trennen.

 

Zum Mittagessen erwartet uns die Karlsruher Hütte auf 2.450m mit heimischen Speisen, die uns für das Nachmittags-Shooting im Zirbenwald Kraft geben. Neue Location, neue Herausforderung. Etwas weiter unten im Zirbenwald gibt es tolle Waldtrails. Ein kleiner Regenschauer unterbricht unser Programm für kurze Zeit, jedoch ziehen die Wolken schnell vorbei. Wir folgen dem Trail immer weiter in den Wald, den kurzen Anstieg hinauf bis zu einer kleinen Hochebene. Hier werden wir am Ende des ersten Tages mit einem schönen Sonnenuntergang belohnt.

Der frühe Vogel fängt den Wurm – dachten wir

Alpine Running | 20.09.2017 | von Beatrice Lederer

Wer schon Mal im Sommer im Ötztal war, kennt sicher die schönen Täler hinter dem bekannten Skiort Obergurgl. Grüne Hänge, spektakuläre Wasserfälle, Gletscherblick, beeindruckende Berge und schöne Trails – eine perfekte Kulisse für unser Fotoshooting der neuen Sommer 2018 Kollektion.

Alle guten Dinge sind Drei – sagt man

Die Wettervorhersage für den zweiten Tag hoch oben am Gipfel des Wurmkogels ist vielversprechend. Wir entscheiden uns dazu, früh aufzustehen, um einzigartige Bilder bei Sonnenaufgang zu schießen. Früh aufstehen heißt in diesem Fall 03:00 Uhr in der Nacht. Für unseren Guide und Local der Ötztaler Alpen Martin Scheiber nichts Besonderes – als Inhaber einer Bäckerei ist das für ihn Normalität. Wir anderen hingegen sind alle ziemlich müde.

Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis und möchten uns an dieser Stelle in erster Linie beim Ötztal Tourismus und bei team4tourism für die wahnsinnig professionelle Unterstützung vor und während der Shootingtage bedanken. Ein großer Dank auch an unseren Guide Martin Scheiber, der uns die kompletten drei Tage in den Bergen begleitet und beraten hat.

 

Sicher wird man uns in Zukunft öfter im Ötztal sehen, denn die Region ist nicht nur was für Ski-Touristen, sondern auch für begeisterte Alpine Runner das optimale Gebiet!
Wer es nicht glaubt sollte sich auch die Bilder vom Gletscher Run ansehen.

Alpine Running Herren
Alpine Running Damen
Alpine Running Damen
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Fotoshooting Sommer 2018 Kollektion