Die Sicherheit der Teilnehmenden des weltgrößten Skitourenrennens steht immer noch im Vordergrund. An beiden Starttagen musste das Rennen wegen schwierigen Verhältnissen abgebrochen werden.
Die Organisation durch die Schweizer Armee wird von Perfektionismus und Freundlichkeit begleitet, die sogar den rasche wechselnden Wetterbedingungen und somit organisatorischen Aufwand stand halten. Das erste Rennen von Zermatt nach Verbier musste letzten Mittwoch um 23.45 Uhr abgebrochen werden. Alle Patrouillen sind sicher nach Zermatt zurückgekehrt. Die kurze Distanz von Arolla nach Verbier konnte an jenem Starttag durchgeführt werden.
Die zweiten Läufe, die in der Nacht von vergangenen Freitag auf Samstag, 28. April 2012 starteten, mussten wegen schlechten Wetterverhältnissen - starken Winden und Wärme - und aufgrund der hohen Lawinengefahr abgebrochen werden.
1498 Teams haben sich im Jahr 2012 für die Patrouille des Glaciers angemeldet. 420 davon erreichten nach der Strecke Arolla-Verbier am ersten Starttag das Ziel. 819 Teams mussten umkehren und 259 Dreier-Gruppen konnten nicht starten - Enttäuschung, aber auch Verständnis rumort durch das hohe Starterfeld - Sicherheit geht vor.
Als Favoritinnen der Patrouille des Glaciers 2012 wurde das junge Damen-Team mit der DYNAFIT Athletin Mireia Miró sowie Laetitia Roux und Severine Pont Combe gelistet. Sie erreichen Arolla in nach nur 3h 31' 35'' und gewinnen ihre Klasse bis zum Abbruch des Rennens.
Der junge DYNAFIT Athlet Marc Pinsach läuft auf den 10. Platz mit seinem Team durch die letzte Etappe vor Rennabbruch am Col de Riedmatten. Weitere 10 DYNAFIT Teams, darunter die PDG Teams, die während drei DYNAFIT Trainingscamps auf das Rennen vorbereitet wurden, hatten einen guten Rennstart und sind zufrieden über ihre Leistung bis nach Arolla. Ihre Bilanz nach dem Rennen ist die Freude über die Möglichkeit der Teilnahme sowie die Erfahrung, die durch die Trainingscamps und die Teamkonstellationen gesammelt werden konnten.
Die Organisation der Patrouille des Glaciers durch das schweizer Militär ist beeindruckend. 1600 Angehörige der Schweizer Armee standen im Einatz um den rund 4500 Teilnehmern die bestmöglichen Rahmenbedingungen für den hochalpine Skitourenwettkampf zu bieten. DYNAFIT ist stolzer Partner der Patrouille des Glaciers - auch noch für die kommenden zwei Veranstaltungen und freut sich somit schon auf das Rennen im Jahr 2014 und die Kooperation mit dem schweizer Militär rund um das weltgrößte Skitouren-Rennen, welches eine hohe Bedeutung im internationalen Raum verweist.
Der Abbruch des Rennens schmälert nicht den Erfolg des Skitourenwettkampfes, der wieder aufzeigt, welche Bedeutung der Skitourensport in den letzten Jahren im internationalen Feld gewonnen hat.
Wir freuen uns auf die Patrouille des Glaciers 2014!
Bild: Keystone / Maxime Schmid - Quelle: NZZ Online