• RSS Feed
  • Facebook
  • YouTube

News


Da gibt es nicht viel zu sagen, außer Bewunderung zu zeigen – der junge DYNAFIT Athlet gewinnt einen weiteren Alpine Run. Auf der Strecke über 21,5 Kilometer, 1.940 Höhenmeter plus und 1.940 Höhenmeter minus gewinnt der 25jährige Spanier in einer Zeit von 2h 23 Minuten 41 Sekunden! 72% der Rennstrecke laufen auf über 2.700 Meter Höhe.

Das gesamte DYNAFIT Team gratuliert Marc herzlich. Der Sommer ist noch lange nicht zu Ende – es folgt schon bald der Transalpine Run. Marc Pinsach geht mit seinem Teampartner Marc Sola an den Start. Im Folgenden Interview erfahren wir mehr über die Ziele und Training des jungen Athleten.

 

1.     Marc, du gehörst zu den jungen Wilden – die neue Generation unter den Alpine Running und Ski Running Athleten. Für dich finden Training und Wettkämpfe im Winter, sowie im Sommer statt. Wie unterscheidet sich das Training jeweils?

Als Bergsportler und Athlet ist es mein Wunsch, mich in den Bergen aufzuhalten. Im Winter bewege ich mich auf Skiern und im Summer auf meinem Mountainbike, oder ich laufe. Am Ende bleibt das Ziel, sich in den Bergen zu bewegen.

 

2.     Du bist ein Multitalent – Ski Running, Alpine Running, Alpine Biking. Welche Disziplin favorisierst du?

Vor einigen Jahren habe ich noch gar kein Training im Alpine Running betrieben. Aber jetzt fühle ich mich besser beim Laufen als beim Biken, weil ich mich stark darauf konzentriert habe. Ich nehme an verschiedenen Alpine Running Wettkämpfen teil, wie zum Beispiel dem Transalpine Run in Deutschland Anfang September. Als Resultat des spezifischen Trainings für die Sommer Wettkämpfe bin ich mittlerweile schneller im Laufen als mit dem Bike. Ich nehme während einer Sommer-Saison an durchschnittlich fünf Wettkämpfen teil - Transalpine Run (GER/AT; 8 days)/ Olla de Núria (ESP, 25km, 2.000m+)/ Dynafit goes summer – the Race (AT, 27km, 2.800m+)/ Cuita el sol (ESP, Vertical Race, 1800m+)/ Giir di Mont (ITA, 31km, 2200m+).

 

3.     Du trainierst und verbringst viel Zeit mit der schnellsten Dame auf Skitouren-Ski, der Top Athletin Mireia Miró aus Spanien. Wie unterstützt ihr euch gegenseitig?

Ja, wir verbringen viel Zeit miteinander. Wir haben auch drei Jahre zusammen studiert in Frankreich. Im Winter laufen wir an den gleichen Wettkämpfen und nehmen bei Trainingscamps teil mit dem spanischen Nationalteam. Es ist super, Zeit mit einem guten Athleten zu verbringen. Dies macht nicht nur die Reisen leichter sondern auch wertvoller, weil wir unsere Erfahrungen untereinander austauschen können. Wir reden über unsere Eindrücke, unsere Meinungen und geben einander Ratschläge. Wir unterstützen uns mental sehr gut.

 

4.     Die richtige Mischung macht es aus, richtig? Ski Running, Alpine Biking and Running…das sind drei  ganz unterschiedliche Disziplinen. Welche machst du am liebsten und schließt eine die andere aus?

Nein, Nein – gar nicht. Für Alpine Running ist der Skiberglauf als Training im Winter sehr gut. Und umgekehrt genauso. Das gleiche gilt für Alpine Biking. Biken ist eine körperliche Aktivität, die sehr gut für das Ausdauer Training ist um Verletzungen zu vermeiden. Es ist ein relativ sanftes Training – man kann also viele Stunden trainieren ohne die Gelenke stark zu belasten. Ich komme in einem Jahr (Sommer/Winter) auf rund 700 Stunden und 372.500 Höhenmeter Training. Das sind 307 Stunden; 240.000 Höhenmeter Ski Running, 150 Stunden und 70.000 Höhenmeter Alpine Running, sowie 185 Stunden auf 50.000 Meter die für Alpine Biking ins Training investiert werden. Den Rest – also rund 25 Stunden und 10.000 Höhenmeter – decke ich auf Rollerski im Sommer ab.

Es ist nicht leicht eine Disziplin als Favorit zu wählen, weil ich jede davon gerne mache – doch am Ende bin ich ein leidenschaftlicher Skibergsteiger.

 

5.     Wie sieht ein ganz normaler Tag in Marc Pinsach´s Leben aus?

Das kommt darauf an! Im Winter gehe ich nur Skitouren. Im Sommer ist es abwechslungsreicher. Wir laufen oft nur zwei Stunden und am nächsten Tag konzentrieren wir uns auf drei Stunden laufen und vier Stunden Rennrad fahren. Wir nutzen die langen Tage im Sommer voll aus und genießen auch mal Zeit zu haben für Freunde, an den Strand gehen, mal ein Bier trinken…

Im Winter sind die Tage kürzer. Wir haben ein sehr konzentriertes Training mit Focus auf Skibergsteigen.

6.     Wir kennen dich zielstrebig und fokussiert. Wie bereitest du dich auf die ganz großen Wettkämpfe vor?

Diesen Sommer konzentriere ich mich auf den Transalpine Run der Anfang September stattfindet. Ich werde mit Marc Sola an den Start gehen. Er ist ein sehr guter Freund und ein toller Athlet. Wir sind sehr motiviert – es wird ein Spaß!

Mein Training passe ich jeweils an das bevorstehende Rennen an. Ein Transalpine Run ist etwas ganz anderes als ein Aufstiegsrennen im Ski Touring. Daher bereite ich meinen Körper jeweils auf die spezifischen Ansprüche der Rennen vor.

Und für die kommende Winter Saison? – Pierra Menta, Mezzalama, World Championsships,…

 

7.     Deine Karriere ist jung! Was sind deine größten Ziele?

Mein größtes Ziel ist es, glücklich zu sein mit dem was ich tue. Vielleicht ist dies sogar das wichtigste Ziel für den Menschen. Und dafür hilft es in meinem Fall einfach, gute Ergebnisse und Gewinne bei Rennen wie Pierra Menta und PDG zu erreichen ;)).